WE CAN for human rights speech

Seit 2020 setzt das No Hate Speech Movement Deutschland das Projekt WE CAN for human rights speech gemeinsam mit dem Europarat, CEJI aus Belgien, APICE aus Italien und ActiveWatch aus Rumänien um.

Im Rahmen des Projekts sollen Instrumente und Handreichungen entwickelt werden, um Organisationen und Aktivist*innen im Umgang mit Hass im Netz zu unterstützen. Viel wichtiger ist es aber, dass das internationale Projektteam Narrative und Kampagnen entwickeln wird, die sich für Menschenrechte und Vielfalt im Netz stark machen. Denn noch schenken wir Hass und Menschenfeindlichkeit viel zu viel Aufmerksamkeit – das muss sich ändern!   

Was sind die Ziele?

  • Organisationen und Aktivist*innen, die sich gegen Hass im Netz engagieren, zu unterstützen, unter anderem mit nutzer*innenfreundlichen und effektiven Instrumenten sowie thematischen Schwerpunkt-Seminaren
  • die Zusammenarbeit und Kooperation zwischen diesen Organisationen und Aktivist*innen zu stärken und zu fördern

Und wie wollen wir diese Ziele erreichen?  

  • Recherchen zu den Funktionsweisen von Hass und Hetze im Netz, aber auch zu Gegenrede und effektiven Narrativen für Menschenrechte
  • Entwicklung von Instrumenten und Trainings, basierend auf den Recherche-Ergebnissen
  • Umsetzung von Train-the-Trainer-Seminaren
  • Umsetzung von thematischen Schwerpunkt-Seminaren zu den häufigsten Formen von Hass im Netz
  • Entwicklung und Veröffentlichung von Menschenrechts-Kampagnen und -Narrativen

Der offizielle Startschuss des Projekts war am 11./ 12. März: Da fand nämlich das erste zwei-tägige Koordinierungstreffen aller Projektpartner*innen statt. Ursprünglich war das Treffen in Straßburg geplant, doch die jüngsten Entwicklungen haben uns hier einen Strich durch die Rechnung gemacht – aber uns natürlich nicht von unserem Vorhaben abgehalten. Entsprechend fand das erste Koordinierungstreffen zwar immer noch live und in Farbe, aber eben auch virtuell statt.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den internationalen Partner*innen und noch mehr aber darauf, dass wir bald großartige neue Tools zur Verfügung stellen können, die von Aktivist*innen erprobt und mit-entwickelt werden – in der Praxis also funktionieren und effektiv sind.