NO HATE SPEECH MOVEMENT

Movement heißt Bewegung. Das No Hate Speech Movement Deutschland bündelt die gesammelte Energie aller, die sich gegen Online-Hetze engagieren. Wenn du als Einzelne*r oder mit deiner Organisation, Verein, Gruppe oder Initiative dazu gehören willst, dann veröffentliche das No-Hate-Logo auf deiner Website, Flyer, Plakat etc.

Movement heißt sichtbar werden. Je mehr sich laut und freundlich gegen die Hater*innen wehren, desto weniger Chancen haben sie, ihre Botschaften zu streuen. Weltweit engagieren sich unzählige Menschen gegen Hate Speech online.

Movement heißt aktiv werden. Es reicht nicht, nur "wachsam zu sein" und nicht "wegzuschauen". Um die Hetze zu stoppen, braucht es mehr als guten Willen. Es braucht Mut, Solidarität und eine gute Portion Humor. Dann schaffen wir das.

DAS NATIONALE KAMPAGNEN KOMITEE IN DEUTSCHLAND

Seit Februar 2016 koordinieren die Neuen deutschen Medienmacher die No Hate Speech Kampagne des Europarates in Deutschland. Bis Ende 2017 fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die Koordination im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“.  

Das Nationale Kampagnen Komitee begleitet und berät das No Hate Speech Movement. Ein breites Bündnis aus Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung ist im Komitee versammelt:

 

Weitere Mitglieder im Nationalen Kampagnen Komitee:

Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz

Bundesverband Trans

RomaDay

DAS MOVEMENT IN EUROPA UND WELTWEIT

2013 haben Jugendorganisationen des Europarats das No Hate Speech Movement ins Leben gerufen. Mittlerweile sind in 40 Staaten vor allem junge Menschen dabei und wollen Hetze und Hass im Netz nicht tatenlos hinnehmen. Die No Hate Speech Plattform des Europarats zeigt, wer wo aktiv ist.

Im International Network against Cyber-Hate (INACH) sind weltweit die größten Organisationen vernetzt, die sich für die Wahrung der Menschenrechte im Internet einsetzen. 2002 hat Jugendschutz.net gemeinsam mit Magenta, einer niederländischen Beschwerdestelle das Netzwerk gegründet.

UNTERSTÜTZER*INNEN

Dr. Bärbel Kofler, Bundestagsabgeordnete und Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung

»Als Bundestagsabgeordnete und Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung erreichen mich viele Berichte und Fälle von Menschenrechtsverletzungen aus der ganzen Welt; von Menschen, die herabgewürdigt, diskriminiert und angegriffen werden. Auch „Hate Speech“ ist eine Menschenrechtsverletzung, egal ob sie sich gegen Herkunft, Geschlecht, sexuelle Orientierung oder Religionszugehörigkeit richtet. Jeder einzelne Fall zeigt: Wir müssen aktiv und laut jeglicher Form von Hass und Abwertung von Menschen entgegentreten. Denn die Menschenwürde ist unantastbar – weltweit.«

Leonardo Pape, Service Civil International

»Haters wanna hate - we spread respect! Unter diesem Motto organisierte ich mit der Friedensorganisation Service Civil International und in Zusammenarbeit mit der No Hate Sppech Kampagne ein Seminar junger Freiwilliger aus Deutschland und den Balkanländern zum Umgang mit Hate Speech gegen Geflüchtete in den sozialen Medien. Denn der Hass im Netz greift um sich. Wir müssen mit Solidarität und Widerstand reagieren.«


Susann Rüthrich, SPD Bundestagsabgeordnete

 

»Ich möchte Menschen dazu ermuntern, sich persönlich für unsere lebendige Demokratie zu engagieren und mitzumischen. Dies passiert heute zu großen Teilen auch online. Das Internet ermöglicht uns Informationen einzuholen, uns eine Meinung zu bilden und Perspektiven zu erweitern. Wenn sich aber eine Atmosphäre etabliert, in der Personen, die sich zum Beispiel für Geflüchtete einsetzten, Gewalt – und Todesdrohungen bekommen, dann ist das ein großes Problem. Denn wenn sich jene langsam zurückziehen, dann werden wieder nur die gehört, die am lautesten brüllen und Hass verbreiten. Damit dies nicht geschieht, gilt auch im Netz: Nicht zusehen, wenn andere angegriffen werden, sondern die Tasten bedienen und Einspruch erheben! Was offline im Miteinander nicht okay ist, geht auch online nicht. Und das Gute ist, wir haben es in der Hand. Denn, wie es online zugeht, bestimmen eben nicht nur die Hater, sondern genauso die, die Inspiration, Austausch und ein gutes Miteinander wollen!«


Chan-jo Jun, Rechtsanwalt und Fachanwalt für IT-Recht:

»Juristisch gesehen sind Hass oder Hate Speech zunächst genauso wenig verboten wie Rassismus oder Dummheit. Die Meinungsfreiheit schützt auch hasserfüllte Meinungen. Wer aber aus Hass andere beleidigt oder verleumdet, kann sich genauso wenig auf Meinungsfreiheit berufen wie jeder andere Straftäter auch. Daher brauchen wir neben Counterspeech auch Sanktionen.«


Annett Abdel-Rahman/Kathrin Klausing, Zentrum islamische Religionspädagogik Niedersachsen

»Sprache vermittelt nicht nur Gedanken, Überlegungen und Gefühle, sie spiegelt auch Haltungen und Bereitschaften wieder. Wer Hate Speech betreibt, will mit Worten verletzen, kränken, zuschlagen und Angst machen – aber nicht zuhören, verstehen und weiterdenken.  

Für eine Kommunikation, die auf einen ehrlichen Austausch von Informationen oder Gefühlen setzt, brauchen wir gegenseitige Wertschätzung, unabhängig davon, welcher Religion, welcher Nationalität oder welcher Lebensweise mein Gegenüber sich zugehörig fühlt. Das geht nur mit Respekt, niemals mit Hass. Hate Speech in sozialen Netzwerken, im Internet, ist feige und schadet nicht nur dem einzelnen Betroffenen, sondern unserer Gesellschaft und unserem Miteinander. Dagegen treten wir auch mit unserer Arbeit ein. Deshalb unterstützen wir die No Hate Speech-Kampagne.«


Andreas Weck, Social-Media-Redakteur beim t3n-Magazin

»Dass Menschen sich von Emotionen beeinflussen lassen, ist sicherlich das Natürlichste überhaupt. Wir sind keine Maschinen. Doch blinde Wut war noch nie ein guter Ratgeber. Geschürter Hass unter Menschen trägt Schuld an einigen der schlimmsten Konflikten, die die Welt je gesehen hat. Und die Verrohung der Sprache markierte dabei immer den Startpunkt. Insofern unterstütze ich die No Hate Speech-Kampagne des Europarats, weil der Respekt voreinander nie verloren gehen darf – auch, wenn man unterschiedliche Meinungen vertritt.«


Eugen Gehlenborg, Vizepräsident Sozial-/ Gesellschaftspolitik, DFB

»Der Austausch unterschiedlicher Meinungen gehört zu einer Demokratie. Nicht dazu gehört, dass man sich gegenseitig beleidigt. Nicht dazu gehört, dass man gegen einzelne Menschen oder Gruppen hetzt. Leider müssen wir auch auf den Social-Media-Kanälen des DFB erleben, dass genau so etwas passiert. Etwa als Bundestrainer Joachim Löw sich bei der Bambi-Vergabe noch mehr Offenheit und Respekt zwischen den Kulturen wünschte, und ihn einige mit verstörenden Posts schmähten. Der DFB unterstützt die No Hate Speech-Kampagne, weil es Grenzen gibt – auf dem Platz, im Stadion und auch in der Anonymität des Netzes.«


Eren Güvercin, Autor

»Hate Speech ist für immer mehr Menschen ein Mittel, um ihre wirren Ideologien und ihren Hass anonym im Internet zu verbreiten. Nationalisten aller Couleur, sogenannte Islamkritiker und andere hasserfüllte Zeitgenossen nutzen die Anonymität des Internets, um wie Heckenschützten Menschen, die sich aktiv für die Gesellschaft einsetzen, einzuschüchtern und mundtot zu machen. Dagegen muss jeder Stellung beziehen, denn diese Form der Denunziation und Ausgrenzung hat nichts mit Meinungsfreiheit oder einer kontroversen Diskussion zu tun. Denn diese angeblichen Helden sind nie in der Lage eine vernünftige Diskussion von Angesicht zu Angesicht zu führen. Und all jene, die zum Opfer von Hate Speech und Denunziation werden, dürfen sich nicht von diesen ideologischen Schaumschlägern beeindrucken lassen und Selbstzensur betreiben. Deswegen unterstütze ich diese Aktion, die diesen anonymen Hatern etwas entgegensetzt. Keine anonymen Stimmen, sondern Stimmen von Menschen, die mit ihrem Namen und ihrem Gesicht sich gegen Hass positionieren.«


Jonas Kakoschke, Initiator von Flüchtlinge Willkommen

»Wir von ‚Flüchtlinge Willkommen‘ unterstützen das 'No Hate Speech Movement‘, weil uns wichtig ist zu zeigen, dass die rechten Hater in der Unterzahl sind – sie schreien nur lauter! :)«


Beate Walter-Rosenheimer, MdB (Bündnis 90/Die Grünen)

»In Hass verpackte Worte treffen und verletzen, ganz egal ob sie direkt im Austausch fallen oder in der scheinbar anonymen digitalen Welt. Anonym ist die Netzwelt nämlich beileibe nicht – hinter jedem User steckt ein Mensch mit Gefühlen, mit Freunden, mit Familie, mit Hobbies und einem Alltag. Um daran zu erinnern und Hate-Speech ein für allemal die rote Karte zu zeigen, unterstütze ich diese Kampagne!«


Dieter Janecek, MdB (Bündnis 90/Die Grünen)

»Meinungsfreiheit bedeutet, dass wir alle, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, sexueller Orientierung oder Religionszugehörigkeit, angstfrei unsere Meinung äußern können. Ohne beleidigt, verleumdet, diskriminiert oder bedroht zu werden. Hate Speech ist kein Ausdruck, sondern eine Bedrohung für unsere Meinungsfreiheit. Überall, wo sie Menschen in diesem Recht beschränkt, gilt es, konsequent die Einhaltung unserer rechtlichen Regeln einzufordern, nicht wegzuschauen und offen Solidarität zu zeigen. Meinungsfreiheit geht uns alle an.«


Jurassica Parka, Travestiekünstlerin

»Als Drag Queen bin ich es gewöhnt, zu polarisieren. Verachtende Kommentare und Postings im Netz gehören wohl leider zu meinem Beruf. Ich habe ein dickes Fell und komme damit zurecht. Was Hate Speech aber mit jungen Menschen anrichten kann, ist fatal und macht mich traurig.«


Bijan Kaffenberger, bekannt aus Tourettikette bei funk

»Ich unterstütze die Ziele des No Hate Speech Movement, weil ich finde, dass man klare Kante gegen Hetze im Internet zeigen muss und die bestehenden Verhältnisse nicht hinnehmen sollte!«


Eva-Maria Kirschsieper, Head of Public Policy, Facebook Instagram

»Wir unterstützen das No Hate Speech Movement, weil es richtig und wichtig ist, mit Vorurteilen aufzuräumen und Propaganda und Populismus zu enttarnen. Durch Counter Speech können wir zeigen, dass es auch andere Meinungen gibt – und das nicht nur demjenigen, der hasserfüllte Inhalte postet, sondern auch jenen Menschen, die diese lesen und vielleicht in ihren Ängsten bestärkt werden. Wenn sachliche Argumente nicht gehört werden, können Humor und Satire Hass entkräften. Das No Hate Speech Movement gibt jedem von uns die richtigen Werkzeuge an die Hand.«


Sanem Kleff, Leiterin Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

»Die Förderung von Kommunikationskompetenz unter Kindern und Jugendlichen ist in unserem Netzwerk Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage ein besonderes Anliegen. Denn nur wer seine Stimme laut und verständlich erhebt, wird gehört. Und nur wer verstanden wird, kann andere überzeugen, die Welt ein Stückchen besser zu machen. Dazu gehört auch der selbstsichere Umgang mit Hate Speech im Netz: Wie gehe ich mit viralem Hass um, wie schütze ich mich davor und welche Gegenstrategien gibt es? Wir unterstützen NoHateSpeech um die Gegenbewegung zu stärken, die sich entschieden gegen Hass und Menschenfeindlichkeit ausspricht.«


AYUDH

»Die Verflechtung von digitaler und analoger Welt führt zu neuen Kompetenzanforderungen an die User, die benötigt werden um einen freundlichen, friedlichen und produktiven Umgang im Netz zu wahren. AYUDH Europe fördert intern und extern die digitale Kompetenzen Jugendlicher, um so einen freundliche, freiere und sichere Kommunikation im Netz zu fördern. Dabei legen wir den Fokus auf die Schulung junger Menschen in Umgang mit Hass im Netz und die Initiativergreifung zur Wahrung der Menschenrechte sowohl online als auch offline. Durch unsere Beiträge in sozialen Netzwerken zu den Themen Vielfalt, Gleichheit und Respekt setzen wir ein Zeichen gegen Hate-Speech und fördern eine konstruktive Dialogkultur.«


MdB Petra Pau (Die Linke)

»Der Hass im Netz hat mittlerweile erschreckende Formen angenommen. Nicht mehr nur anonym, sondern ganz offen wird dabei zumeist gegen Geflüchtete, Frauen*, Roma und Sinti oder Homosexuelle gehetzt. Dass so oft ohne Konsequenzen in Sozialen Netzwerken Gewalt angedroht, sexistisch und homophob beleidigt und rassistisch gehetzt wird, ist nicht mehr hinnehmbar. Allzu oft bleibt dieser Hass nicht in der virtuellen Welt, sondern wirkt brandstiftend für Übergriffe und Anschläge auch abseits des Internets. Umso wichtiger ist deshalb das No Hate Speech Movement – um sich einzumischen, gegenzuhalten, zu Aktionen und Projekten zu ermutigen und vor allem um Hate Speech nicht unwidersprochen hinzunehmen.«


Philip Rooke, CEO (Spreadshirt)

»Als E-Commerce-Unternehmen ist das Internet Spreadshirts zu Hause. Wir setzen uns für Respekt, Meinungsfreiheit und -vielfalt im Web ein – als Plattform sind wir offen für jedermann. Was wir nicht wollen: Cyber Mobbing und Hate Speech. Deswegen arbeiten wir mit Organisationen und Kampagnen wie dem No Hate Speech Movement zusammen, um Diskriminierung und Rassismus im Netz zu bekämpfen. Getreu dem Motto: Veröffentliche im Internet nur das, was du dir auf ein T‑Shirt drucken, anziehen und auf der Straße offen jedem zeigen würdest.«


Sabine Frank, Google & Youtube

»Jeder muss und soll das Recht haben, eigene Positionen sachlich und mit Argumenten vertreten zu können - auch und gerade im Angesicht von Hass, Diskriminierung und Hetze. Mit #NichtEgal wollen wir dazu ermutigen, Hasskommentaren etwas entgegenzusetzen. Wir freuen uns sehr, dass auch das No Hate Speech Movement mit seinen Aktivitäten zu einer positiven Debattenkultur im Netz beiträgt. Nur gemeinsam können wir das Netz zu dem machen, was es sein soll: ein freiheitlicher, demokratischer, globaler und kreativer Ort.«


MdB Konstantin von Notz (Bündnis 90 / Die Grünen)

»Ich unterstütze das No Hate Speech Movement, weil wir es nicht zulassen dürfen, dass Hass & Hetze demokratische Diskurse vergiften.«


Dr. Ulrike Struwe und Sabine Mellies, Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag

»Das Internet ermöglicht eine weltweite Vernetzung zwischen den unterschiedlichsten Menschen und Ansichten. Das Internet verbindet Jung und Alt, Arm und Reich, Schwarz und Weiß. Es ist ein virtueller Treffpunkt für reale Vielfältigkeit. So soll es bleiben, aber ohne Online-Hetze, ohne Mobbing, ohne Diskriminierung. Wir vom Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit setzen uns für ein liberales, freiheitliches und wertschätzendes Miteinander im World Wide Web ein. Deswegen unterstützt das Kompetenzzentrum die No Hate Speech Kampagne.«


Daniel Poli, IJAB

»Gerade in Zeiten zunehmender Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus und nationaler Egoismen ist es von besonderer Bedeutung, Berührungsängste gegenüber fremden Kulturen abzubauen, gemeinsames Handeln, Engagement in Europa und der Welt zu fördern und einen Gegenpol zu Ressentiments und Vorurteilen zu schaffen. Internationale und europäische Jugendarbeit bieten Lern- und Erfahrungsräume zur Begegnung und zum Austausch junger Menschen aus verschiedenen Ländern. Gegenseitiges Verständnis, Toleranz und Offenheit werden ebenso gefördert, wie interkulturelles Lernen, Verantwortungsübernahme und bürgerschaftliches Engagement. IJAB und das Arbeitsfeld der Internationalen Jugendarbeit stehen für eine offene und vielfältige Gesellschaft. In diesem Sinne unterstützen wir das No Hate Speech Movement in Deutschland und Europa, um ein Zeichen gegen Hassreden und Intoleranz online und offline zu setzen.«


Lydia & Patrick, Youtube-Kanal "Auf Klo"

»Wir brauchen mehr Liebe auf und außerhalb des Klos und auf das Internet.«


Sozialhelden e.V. mit Raúl Krauthausen, Vorsitzender und Gründer

»Damit Raul nicht auf den Kopf gekötet wird, wollen wir immer wieder über Lösungen reden und konstruktiv miteinander kommunizieren. Und Vielfalt im Team kann dabei helfen, Respekt aufzubauen und andere Perspektiven einzunehmen. Hass hat dann keine Chance mehr!«


Ali Can, Hotline für Besorgte Bürger

»Hass, Wut, Ärger sehe ich. Doch stattdessen will ich Liebe, Menschlichkeit, Frieden. Dafür unterstütze ich die Kampagne.«


ufuq.de

»Am Thema Islam in Deutschland scheiden sich die Geister - und viel zu oft führen Polarisierungen zu Abwertungen und Hass. ufuq.de möchte im Anbetracht alarmistischer Debatten vor allem eines sein: unaufgeregt. Gleichzeitig positionieren wir uns klar sowohl gegen antimuslimisch rassistische als auch islamistische Hetze. Darum unterstützen wir das No Hate Speech Movement Deutschland.«


Tatjana Bonnet, Filmproduzentin

»Als Filmproduzentin beschäftige ich mich auch mit den wichtigen Themen unserer Zeit. Dazu gehört der Wandel der Kommunikation durch digitale Medien. Gerade die Jüngsten unserer Gesellschaft müssen, neben allen Fähigkeiten die sie für die Zukunft erlernen sollten, geschützt werden vor Hass im Netz. Jedes 4. Kind unter 18 Jahren ist von Cybermobbing betroffen, das Thema ist weltweit brisant. Wir stehen vor großen Herausforderungen, gemeinsam mit Politik, Unternehmen, Plattformen, Schulen und Eltern gegen Mobbing und Hass im Netz vorzugehen. Mein aktueller Kinofilm LENALOVE handelt von einem Mädchen, welches v.a. im Netz gemobbed wird. In diesem Rahmen haben wir vielen Anti-Mobbing-Organisationen eine Plattform geboten, um ihre Hilfsangebote weiter bekannt zu machen. Und ebenso unterstützen wir vom LENALOVE-Team das No Hate Speech Movement, um gegen Hass im Netz, Diskriminierung und Rassismus vorzugehen. Hass ist keine Meinung!«


Deutscher Journalisten-Verband

»Verbale Gewalt gegen Journalistinnen und Journalisten hat massiv zugenommen. Damit einher gehen immer öfter auch Drohungen und körperliche Übergriffe - etwa bei rechten Demos. Diese Entwicklung erschwert und behindert die journalistische Arbeit. Sie gefährdet die Pressefreiheit und somit auch die Demokratie.«


Christine Lüders, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes

 

»Eine Gesellschaft, die Hassrede einfach hinnimmt, bereitet den Weg für Ausgrenzung und Diskriminierung. Eine solche Gesellschaft wollen wir in Deutschland nicht sein. Darum unterstützt die Antidiskriminierungsstelle des Bundes das No Hate Speech Movement.«


Julian Jirsak, Co-Founder whicee

 

»Angesichts der aktuell in den Medien geführten Debatten ist No Hate Speech genau die richtige Bewegung zur richtigen Zeit. Wir unterstützen die Kampagne aus voller Überzeugung und möchten mit whicee all denjenigen eine Plattform bieten, die im Netz nach den No-Hate-Prinzipien hassfrei diskutieren wollen.«


Anja Würzberg, Redaktionsleiterin (NDR Fernsehen)

»Ich habe keinen Bock auf schlechte Laune im Netz. Wer will schon seine Zeit mit dem Lesen von Hasskommentaren verschwenden? Deshalb unterstütze ich das No Hate Speech Movement.«


Frederik Fischer, Chefredakteur (piqd)

»Wir können den Kampf gegen Hate Speech nicht alleine den Opfern überlassen. Das No Hate Speech Movement Deutschland bündelt Kräfte und Initiativen gegen Hass im Netz und setzt somit ein wichtiges Zeichen. Wir unterstützen jeden Einsatz für ein tolerantes und weltoffenes Web und wünschen dem No Hate Speech Movement daher viel Erfolg.«


Adam Schlüssler, Aktivist

»Hass ist keine Meinung, weil Hetze im Internet wesentlich zu Gewalt gegen Minderheiten beiträgt.«


LSVD Bundesvorstand

»Ohne Angst verschieden sein, jederzeit und überall. Auch im Netz – darum machen wir vom Lesben- und Schwulenverband in Deutschland mit beim No Hate Speech Movement. Denn wir wollen gesellschaftlichen Zusammenhalt, respektvolles Miteinander und demokratische Vielfalt.«


MdB Gabriela Heinrich (SPD)

»Die psychische Gewalt im Netz ist unerträglich und bereitet den Boden für physische Gewalt – gegen Geflüchtete, gegen Minderheiten, gegen Frauen, gegen alle, die ihre Stimme gegen den Hass erheben. Ich engagiere mich bei No Hate, weil wir den Hatern zeigen müssen, dass sie nicht für eine schweigende Mehrheit sprechen. Denn wir sind die laute und freundliche Mehrheit!«


Felix Falk, Geschäftsführer der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK)

»Ich unterstütze das No Hate Speech Movement, weil auch im Netz das Klima geschützt werden muss. Diejenigen, die falsche Behauptungen richtigstellen, sich gegen menschenverachtende Hasskommentare und Hetze stark machen und die sich mutig für ein gutes digitales Miteinander einsetzen, müssen unterstützt und ermutigt werden.«


Armin Langer, Salaam-Schalom Initiative

»Als jüdischer Aktivist, der sich gegen unterschiedliche Rassismen in der Bundesrepublik einsetzt, erhalte ich regelmäßig Hassmails von Antisemiten und Rassisten. Hass gehört zum Alltag der Minderheiten in Deutschland - wenn wir wollen, dass sich das ändert, müssen wir unseren Mund aufmachen und uns engagieren!«


MdB Monika Lazar (Bündnis 90 / Die Grünen)

»Ein respektvoller Umgang mit politischen GegnerInnen ist eine zivilisatorische Errungenschaft, die stabile Demokratien auszeichnet. Hate Speech ist eine Form von Gewalt, die im Internet genauso wenig wie im realen Leben Mittel der politischen Auseinandersetzung sein darf.«


Auswärtiges Amt

»Das Auswärtige Amt unterstützt die NO HATE SPEECH Kampagne des Europarats, der seit 1949 für Rechtsstaatlichkeit, Schutz der Menschenrechte und Demokratie in ganz Europa steht.«


Hasspamphletist

»Es ist wichtig kleine positive Akzente im Leben zu setzen. Das Leben ist schon grau genug.«